EINZAHLUNG: Die Abnahme des erzeugten Produktöls ist verhandelt und per LOI (Letter of Intent) dokumentiert. Die Verträge werden direkt mit dem Fonds geschlossen. Die Verträge haben eine Laufzeit mit Preisanpassungsklausel
von bis zu 10 Jahren - je nach Abnehmer.
AUSSCHÜTTUNG: Es sind zunächst Ausschüttungen von 6,0% per anno geplant, die vierteljährlich ausgekehrt werden sollen. Die erste Ausschüttung in Höhe von 1,5% erfolgt zum 30.09.2010, sofern die Einzahlung des Kommanditanteils des Anlegers vor dem 30.06.2010 erfolgt ist. Die folgenden, quartalsweisen Ausschüttungen in Höhe von 1,5% erfolgen unter der Voraussetzung, dass das Kommanditkapital zu Quartalsbeginn vollständig eingezahlt war. Ab dem 31.03.2012 erfolgt eine quartalsweise Ausschüttung in Höhe von 3,0% und somit 12,0% per anno. Bei Betrieb aller geplanten Anlagen beträgt die konservative, realistische Renditeerwartung durchschnittlich 9,7% p.a.
GEPLANTE LAUFZEIT: Die Beteiligung hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2020 und beinhaltet damit das Startjahr 2009, das Rumpfproduktionsjahr 2010 sowie zehn weitere volle Produktionsjahre (2011 bis 2020).
FINANZIERUNG: Der Fonds hat ein Zeichnungsvolumen von 26,8 Mio. Euro. Das Fondsvolumen wird vollständig durch Eigenkapital der Anleger finanziert.
STEUERLICHES ERGEBNIS: Der Anleger beteiligt sich nach Auffassung der Prospektverantwortlichen an einer gewerblich geprägten Personengesellschaft. Er erzielt als Feststellungsbeteiligter Einkünfte aus Gewerbebetrieb.
INVESTITIONSGEGENSTAND: Die geplanten vier Produktlinien sollen, nach Inbetriebnahme, mindestens 4.200.000 Liter (4.200 m³/a) Produktöl vergleichbar mit Heizöl nach DIN 51603-1 aus recyclingfähigem Kunststoff in mindestens 7.200 Betriebsstunden p. a. je Linie erzeugen. Die Planlaufzeit im 3-Schicht-Betrieb beträgt dafür 300 Tage im Jahr. Die verbleibenden 65 Tage je Linie werden aus Vorsichtsgründen für Wartungen, mögliche Reparaturen und notwendige Kontrollen einkalkuliert. Eine Pilotanlage in der Schweiz ist seit 2005 in Betrieb und die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Dauerbetrieb lassen den Hersteller diese Werte garantieren. Diese geplanten Anlagen werden die ersten in Deutschland sein.
IRR-RENDITE: Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen und die anteilige
Kapitalrückführung an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist folgendes zu
beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (IRR-Methode) drückt
die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals aus. Dabei wird
neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich
eingesetzte Kapital. Es besteht daher keine unmittelbare Vergleichbarkeit
mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B. festverzinslichen Wertpapieren.
VORTEILE
Die Investition in geschlossene Fonds ist in der Regel transparent und in den Investitionseckdaten nachvollziehbar. So ist bereits vorher überprüfbar ob eine Investition unter den gegebenen Parametern und unter Rendite / Risikoaspekten sinnvoll ist. Die jährlich zu erwartenden Auszahlungen bei geschlossenen Fonds liegen
je nach Produkt und Beteiligungskonzept in der Regel zwischen 5% und
20%, ggf. zzgl. Verkaufserlös zum Ende der
Beteiligung. Abhängig von unterschiedlichen steuerlichen Gegebenheiten ist
somit auch die Nachsteuerrendite von Beteiligung zu Beteiligung
letzlich von recht unterschiedlicher Höhe.
Geschlossene Fonds sind zeitlich begrenzte, unternehmerische Beteiligungen und nehmen (im Gegensatz zu offenen Fonds) nur ein vorher konkret bestimmtes Kapitalvolumen auf, welches für die jeweilige Investition (z.B. in eine Solaranlage) notwendig ist. Sobald dieses Kapital vollständig von unterschiedlichen Investoren und Anlegern eingebracht ist, wird der Fonds "geschlossen". Weitere Beteiligungen an diesem Fonds, bzw. an diesem Unternehmen, sind dann nicht mehr möglich.
Die Investitionsparameter und Objekte werden bereits vor Beginn der Fondslaufzeit in der Regel klar definiert. Auf Grundlage dieser bereits definierten Parameter und Rückschlüssen aus der bisherigen Marktsituation, sowie der zu erwartenden Entwicklung, kann ein vollständiges Beteiligungskonzept entwickelt werden. Aus diesem Konzept gehen die für den Anleger prognostizierten Zahlungsströme und Investitionsparameter hervor.
Die für den Beteiligungsverlauf relevanten Daten, Chancen und Risiken sind für die Anleger in den vollständigen Beteiligungsunterlagen bzw. Verkaufsprospekten zusammengefasst und transparent dargestellt. So ist bereits im Vorfeld erkennbar, welche Beteiligung ggf. besondere Aussicht auf Erfolg bietet. Alle Prospekte der Beteiligungsangebote in Form geschlossener Fonds werden vor der Freigabe zur öffentlichen Beteiligung zudem durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) geprüft.
Geschlossene Fonds bieten, neben einer überprüfbaren Plausibilität und einer transparenten Rendite - Risikostruktur, auch Lösungen für wirtschaftliche und steuerliche Problemstellungen. Neben den unternehmerischen Chancen und Risiken der jeweiligen Beteiligung, welche entsprechend ausführlich in den dazugehörigen Beteiligungsprospekten abgebildet sind, haben alle Geschlossenen Fonds jedoch gemeinsam, dass Investitionen sich nur dann lohnen, wenn die finanzierten Objekte wirtschaftlich sinnvoll sind.
RENDITE
Bei geschlossenen Fonds erfolgen die Auszahlungen an die Anleger in der Regel bereits während der Laufzeit.
Demnach erfolgt die Kapitalrückführung an den Anleger bereits erheblich früher
als dies bei herkömmlichen Anlagen der Fall sein kann.
Sofern es sich um eine Renditeangabe nach IRR handelt ist
folgendes zu beachten: Die Berechnungsmethode des internen Zinsfußes
(IRR-Methode) drückt die Verzinsung des jeweils rechnerisch gebundenen Kapitals
aus. Dabei wird neben der Höhe der Zu- und Abflüsse auch deren zeitlicher Bezug
berücksichtigt. Die Renditeberechnung nach IRR bezieht sich somit auf das
durchschnittlich dynamisch gebundene und nicht auf das ursprünglich eingesetzte
Kapital. Die IRR Rendite
als Berechnungsmethode des internen Zinsfußes (siehe *IRR-Methode) ist somit nicht vergleichbar mit Renditen anderer Kapitalanlagen, z.B.
festverzinslichen Wertpapieren.